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Wie
antwortet der verzogene Mops doch so schön in dem Kinderlied
„Als unser Mops ein Möpschen war da konnt’ er freundlich
sein...“ seinem jammernden Menschen: „Hätt’st
Du mich recht erzogen wär’ ich ein Möpschen noch“!
Glücklicherweise geht es hier um einen Hund! Als Katzeneltern
haben Sie es in diesem Punkt etwas leichter – eine Katze kann
man nicht nachhaltig erziehen.
Zeigen Sie Ihrer Katze, dass sie vielleicht nicht ins Bett darf oder
auf dem Esstisch rumtanzen soll, vielleicht wird sie das akzeptieren,
aber es ist sinnlos und quälend für alle, eine Katze abrichten
zu wollen. |
Tip: Wenn Ihre Katze
unbedingt bestimmte Regeln einhalten soll, kann man sie mit einem
deutlichen „Nein“ zurechtweisen. Notfalls kann man mit
ein paar Spritzern Wasser z.B. aus einer Sprühflasche dem Verbot
Nachdruck verleihen. |
Katzen sind ja zum Glück sehr reinlich, und eine
saubere eigene Toilette ist ihnen von Natur aus ein Bedürfnis,
hier ist also auch die Erziehungsarbeit nicht so wichtig.
Missverstehen Sie aber nun die allgemeine Absage an Erziehung nicht:
Katzen brauchen Zuwendung. Sie müssen Zeit mit ihrem Menschen
verbringen, sei es beim Schmusen oder Spiel oder sonstiger gemeinsamer
Zeit. Dabei festigt sich die Katze-Mensch-Bindung und die meiste restliche
Erziehungsarbeit entfällt. |
Achtung: Strafen oder
gar Schläge sind tabu. Mit Gewalt geht nichts. Schläge gehören
ausschließlich zum Kriegsvokabular der Katzensprache und stehen
einer Erziehung nur im Weg. |
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